Hinweis

aura

Ob Prana (Indien), Chi (Chinesen), Ki (Japaner), Licht (Christen) oder in der Photosynthese (Biologie) - überall finden wir die Vorstellung von Lebensenergie.

Im Osten ist diese Vorstellung auch in den Wissenschaften stark verankert. So ist etwa die Akupunktur darauf ausgerichtet, den Fluss einer für uns unsichtbaren Energie durch gezielte Nadelstiche zu aktivieren und zu balancieren. Im Tai Chi wird die Energie durch Bewegungsabläufe gezielt geweckt und zum Ausdruck gebracht. Auch Yoga widmet sich unter anderem der Aktivierung und Stärkung der eigenen Lebensenergie – siehe Yoga.

Im Westen ist die Vorstellung, dass handfeste Materie letztendlich aus Energie bestehen soll, noch relativ neu. Die erst Anfang dieses Jahrhunderts aufgekommene Quantenphysik besagt, dass alle Materie aus Atomen besteht, die sich ihrerseits aus unsichtbaren Energie-Einheiten zusammensetzen (den sogenannten Quarks, Anm. d. Red.).Schon Paracelsus war sich sicher, daß es da etwas „halbstoffliches“ geben müsste, das uns umgibt – und so ist es auch. Jeder hat sicher schon beobachtet, daß es Menschen gibt, die einen „krank machen“ – warum also sollte es nicht auch Menschen geben, die einen „gesund machen“ und das nur durch Ihre „Anwesenheit“ und ihre „Zuwendung“. Forschungen haben gezeigt, dass sich bei besonders heilbegabten Personen energetische Vorgänge wie die Fähigkeit, Metallplatten bis zu 100 mal stärker als Durchschnittspersonen elektrostatisch aufzuladen, die Infrarot-Absorption von Wasser zu verändern oder die Fähigkeit, Licht um mehrere Zehnerpotenzen stärker von den Händen abzustrahlen gegenüber Durchschnittspersonen, immer wieder bestätigen. Andererseits zeigen sie die Fähigkeit, lebende Materie auch über beliebig weite Distanzen sowie unter Abschirmung im Faraday-Käfig zu beeinflussen. Außerdem sind bei Heilvorgängen subjektiv und objektiv Wärmeprozesse und elektrische Phänomene wie Veränderungen des EEG’s oder des Hautwiderstandes usw. messbar. Schwache und ultraschwache elektromagnetische Felder sind meist nachweisbar. Vielmehr als diese wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen aber Erfahrungen aus dem täglichen Leben, dass es große Wechselwirkungen zwischen uns Menschen gibt. Jede Mutter weiß wie heilend ein Kuss auf das gerade angeschlagene Knie wirkt, oder wie beruhigend das „Handauflegen“ und „streicheln“ wirken kann.

Versuche der Definition
Viele Versuche der genauen Definition wurden unternommen und daher hört man eine Menge an unterschiedlichen Begriffen für das Geistige Heilen: Energy Medicine, Subtle Energy, Psychoenergetics usw. sind nur ein paar der unter Forschern und Praktikern gängigen Begriffe. Schwingungen oder Frequenzen der Energiefelder spielen auch hier eine Rolle, deshalb sind auch Vibrational Medicine und Resonance häufig gebrauchte Ausdrücke. Der Begriff der "Information" gewinnt aber zunehmend an Bedeutung und wird mehr und mehr als „die Theorie vereinheitlichendes Konzept“ gesehen. Für mentales Heilen werden sowohl im Deutschen wie im Englischen verschiedene Begriffe verwendet wie Geistiges Heilen, geistig-energetisches Heilen, Handauflegen, Spirituelles Heilen, Fernheilen (engl. mental healing, spiritual healing, therapeutic touch, intercessory prayer, distant healing, remote healing) usw. Benor (Benor D. Healing Research, Vol. I&II, München, 1992, Helix), der eine erste umfassende Metaanalyse lieferte, hat eine breit anwendbare Definitionen für Geistheilen geschaffen: „the intentional influence of one or more persons upon a living system without utilising known physical means of intervention“.

Unterschiede zwischen Geistigem Heilen und klassischen Therapieformen
Wo liegen also die großen Unterschiede zu klassischen Therapieformen? Wie in vielen Religionen, Philosophien und Lebensanschauungen, wird davon ausgegangen, dass wir aus Körper, Seele und Geist bestehen und diese drei Teile untrennbar miteinander verbunden sind. Das heißt, dass auch alle Prozesse auf allen drei Ebenen parallel ablaufen. Diese Sicht entspricht auch ganz der Sicht der modernen Quantenphysik, die auch davon ausgeht, dass Energie in Form von Quanten vor oder hinter jeder Materie stehen. Eine Reihe von Nobel-Preisen der letzten Jahre hat sich dieser Erkenntnis gewidmet. Materie folgt also der Energie. Unser Geist und unsere Seele sind ja Teil, dieser anfangs nach Paracelsus beschriebenen, „halbstofflichen, leuchtenden Kugel“ und daher bewirkt eine Arbeit im seelischen und geistigem zwangsläufig eine Beeinflussung der Materie unseres Körpers. Auch die Psychotherapie und Psychiatrie weiß seit langem, dass durch geistiges und seelisches Arbeiten eine starke Beeinflussung von körperlichen Leiden geschaffen werden kann. Haben wir seit Jahrhunderten den Körper als physikalisch-chemischen Mechanismus gesehen, der durch äußere Einwirkung oder innere Störung der Regulation, lokale oder generelle Defekte erleidet, versucht das Geistige Heilen den Menschen als ganzes zu sehen. Lange Zeit wurden daher Krankheiten bekämpft, korrigiert oder sogar „Feldzüge dagegen geführt“. Beim Geistigen Heilen wird versucht nicht mit der Krankheit zu arbeiten, sondern mit dem Menschen – bestehend aus Körper, Seele und Geist. Das erklärt auch die Wichtigkeit des Begriffes „Heilen“, der in der klassischen Schulmedizin kaum eine Rolle spielt, oder sogar geächtet wird. Krankheiten werden eher als geistige Hilfen auf einem geistig-spirituellen Entwicklungsweg gesehen, wie es zum Beispiel Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie formulierte: „Wenn der Mensch nicht mehr weiter weiss, schicken die Götter die Krankheit“. Krankheit hat also oft die Funktion, zu seelisch-geistigem Wachstum zu verhelfen. Daher wird verständlich, dass in der Geistheilung jede Krankheit grundsätzlich als heilbar gilt, aber nicht jeder Mensch heilsam ist. Wirkungsweise – oder der Versuch einer Erklärung Es wird davon ausgegangen, dass Leiden durch ein energetisches Ungleichgewicht ausgelöst sind. So wie die Medizin in stark vereinfachter Form auch nur zwei „Krankheiten“ kennt – die Über- und die Unterfunktion (z.B. Athritis und Athrose) – so wird auch in der Geistheilung versucht energetische Ungleichgewichte auszugleichen. Das ist eigentlich ganz einfach, denn Energie fließt grundsätzlich vom höheren zu niedrigeren Niveau – wie Wasser. Daher versucht sich der Heiler an den universellen Energiestrom – sozusagen an den jeweiligen „Normstrom“ – anzukoppeln und dann kann ein zuviel an Energie vom Klienten abfließen, oder ein Energiemanko aufgefüllt werden. Damit ist das System für den Augenblick ausgeglichen. Den endgültigen Ausgleich muss allerdings die Seele selbst schaffen, denn jede Heilung ist bedingt durch das aktiv werden der Selbstheilungskräfte – auch in der Medizin. Man kann dem Menschen nur einen Eindruck davon geben, wie der Idealzustand aussieht und die Seele entscheidet dann, ob sie sich dorthin begeben kann. Deshalb haben statistische Aussagen über Heilungserfolge und Prognosen für definierte Krankheiten in diesem Bereich einen weit geringeren Wert als in der Schulmedizin. Durch Geistheilen, besser durch bestimmte Heilende, kann eine schwere und schulmedizinisch schwer zu behandelnde Krankheit u.U. leicht und schnell geheilt werden, währendem bei einer bestimmten Person eine schulmedizinisch leicht zu behandelnde Krankheit einer Geistheilung völlig widersteht. Dies ist ein wichtiges Argument für die Zusammenarbeit und Ergänzung aller bekannten Therapieformen! Wo wird die Energie aber zugeführt oder abgeleitet? Es gibt mehrere Informations- und Energiesysteme unseres Körpers: Auf körperlicher Ebene ist das das Nervensystem, den Austausch zum psychisch-seelischen stellt das chinesische Meridiansystem dar und die Verbindung ins Geistige stellt das Chakrensystem her. All diese Systeme bilden ein energetisches Feld – eine Abstrahlung – die als Aura bezeichnet wird. Verschiedene Behandlungsmethoden gleichen nun die Energiepotentiale in diesen unterschiedlichen Systemen aus.

Sascha Pölzl, 2340 Mödling, Hauptstraße 73