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smaragd

Bunte Steine, klare Steine – Boten der Freude, des Lichtes und der Lebendigkeit, zu uns gekommen aus dem Leib von Mutter Erde ...
Eine ständig wachsende Zahl von Menschen fühlt sich heute zu der bunten Vielfalt der edlen Steine und klaren Kristalle hingezogen. Die meisten von ihnen haben die wohltätige Wirkung der Steinenergien bereits am eigenen Leib verspürt: Sei es, daß sie ihre Lieblingssteine in Form von Ketten, Anhängern, aber auch in Hemdtasche und Hosensack in den Alltag mitnehmen; sei es, daß sie sich in Mußestunden daheim die edlen Steine auf den Körper legen und ihre – je nachdem – entspannenden und beruhigenden oder belebenden und anregenden Schwingungen genießen.

Wer allerdings meint, die Betrachtung der Edelsteine als Energieträger sei die Erfindung einer Handvoll abgehobener Esoteriker der letzten zwanzig Jahre, irrt gründlich. Ganz im Gegenteil, wir bewegen uns hier auf dem Boden einer Jahrtausende alten Tradition!

Der Mensch war seit jeher fasziniert von den prächtigen, bunten Steinen und Kristallen und entdeckte sehr bald, daß sie weit mehr zu bieten hatten als „nur” vollkommene Schönheit. Aus allen alten Kulturen sind uns Zeugnisse der hohen Wertschätzung überliefert, die man ihnen zu allen Zeiten entgegenbrachte. Sumerer, Babylonier, Assyrer, Inder, Ägypter, Griechen, Römer und die altamerikanischen Völker wandten die Steinkräfte auf vielfältige Weise an. Die „Wundersteine”, wie sie in einem sumerischen Text des 3. Jahrtausends v. Chr. heißen, konnten als Übermittler göttlichen Lichtes Schmerzen vertreiben und Krankheiten heilen, den Menschen vor diversen Widrigkeiten des Daseins beschützen, zu Glück und langem Leben verhelfen, aber auch erstrebenswerte seelische Eigenschaften verleihen wie Mut, Ausdauer, Gelassenheit und Herzenswärme. Man verwendete sie in religiösen Zeremonien und magischen Ritualen, zur Divination und im Totenkult. Eine beeindruckende Fülle von wunderbaren Artefakten aus edlen Steinen ist uns durch ihre Funktion als Grabbeigaben erhalten geblieben; hier sollte das himmlische Licht der Steine die Seele des Verstorbenen vor dunklen Mächten schützen und ihr helfen, den richtigen Weg ins Jenseits zu finden.

Das Wissen um die Kräfte der Kristalle und Edelsteine hat natürlich mannigfachen schriftlichen Niederschlag gefunden – von mesopotamischen Tontafeln und ägyptischen Papyri über die zahlreichen Steinbücher der Griechen und Römer bis zur umfangreichen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Literatur. Nicht unerwähnt bleiben sollte, daß auch bewunderte Geistesgrößen der Antike – wie Plato und Aristoteles, Plinius und Dioskurides – edle Steine als Heilmittel empfahlen.

Wenn wir heute mit Steinen arbeiten, können wir einerseits auf dieser reichen Tradition aufbauen, anderseits steht uns ein weites Feld zur Erforschung und Erprobung neuer Anwendungsmöglichkeiten offen -weil heutzutage eine größere Auswahl von Mineralien verfügbar und erschwinglich ist als in alten Zeiten.

Es könnte jetzt die Frage auftauchen, wieso Steine überhaupt etwas bewirken – wie funktioniert das eigentlich?

Das ist sehr einfach zu erklären: Die Edelsteinwirkung beruht auf dem Gesetz der Schwingungsresonanz. Wenn wir einen Stein tragen oder ihn uns auflegen, so bringt er seine Schwingung in unser Energiefeld ein und ruft hier eine Resonanz hervor, d. h. unser feinstoffliches Energiesystem – Chakren, Feinkörper, Aura – reagiert auf den Reiz „Fremdschwingung”.

Wenn man z. B. in einem bestimmten Körperbereich einen Mangel an Lebensenergie aufweist und sich dort einen anregenden, erwärmenden Stein auflegt, etwa einen Rubin oder eine Koralle, so wird die lethargische, müde Eigenschwingung dieses Bereiches von der belebenden Ausstrahlung des Steines gewissermaßen „mitgerissen” und auf Touren gebracht. Umgekehrt kann man sich bei einer energetischen Überhitzung – Entzündung, Insektenstich – mit einem beruhigenden kühlenden Stein Ausgleich verschaffen, z. B. einem Lapislazuli oder Aquamarin.

Dies als Beispiel dafür, wie die Edelsteine uns dabei helfen, aus dem Gleichgewicht geratene, disharmonische Schwingungszustände in unserem feinstofflichen Energiesystem auf ein höheres, reineres Niveau anzuheben. Auf diese Weise können wir mit Erfolg an Blockaden und Schwachpunkten der physischen, psychischen und mentalen Ebene arbeiten.

Bevor sich eine Krankheit im Körper manifestiert, besteht immer schon – und oft schon lange – eine Unausgewogenheit auf der feinstofflichen Ebene, in unseren Chakren und Feinkörpern. Wenn wir bereits zu diesem Zeitpunkt eingreifen und es uns gelingt, die energetische Disharmonie zu beseitigen, könnten wir uns so manche Krankheit ersparen; sie wäre nicht mehr nötig, weil wir unsere Lernaufgabe schon vorher gelöst hätten – mit der erfolgreichen Arbeit an der feinstofflichen Störung.

Wir sehen also, eine regelmäßige „Energiehygiene” kann uns helfen, unseren Lernprozeß auf weniger schmerzhafte Weise zu bewältigen!

Dazu ein Beispiel: Nehmen wir an, jemand leidet an einem Mangel an Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Im Feinstofflichen fällt ein schwaches Solarplexus-Chakra auf; wenn dieser unausgewogene Zustand durch längere Zeit bestehen bleibt, wird sich irgendwann eine körperliche Reaktion einstellen, etwa Magenprobleme. Arbeitet dieser Mensch dann mit Edelsteinenergien an seinem schwachen Magen, so tut er damit auch gleichzeitig etwas, um sein angeschlagenes Selbstvertrauen zu stärken! Das kraftlose Solarplexus-Chakra ist nämlich der Grund für beides!

Natürlich ist es vorteilhaft, mit dem energetischen „Aufräumen” zu beginnen, bevor das Problem sich im grobstofflichen Körper zeigt; der feinstoffliche Bereich (sprich: unsere Gefühls- und Gedankenmuster) gibt uns reichlich Hinweise – wir müssen sie nur wahrnehmen wollen!

Damit ist klar, daß die Möglichkeiten der Edelsteinanwendung nicht bei der Behandlung rein körperlicher Störungen enden. Wollen wir daher besonders im Auge behalten, welch enormes Potential unsere Freunde aus dem Mineralreich uns in anderen, weiteren Bereichen zur Verfügung stellen: Als Hilfe zur Entfaltung unserer Persönlichkeit, zur Stärkung erwünschter Fähigkeiten und Charaktereigenschaften, zur Transformation alter, störender Verhaltensmuster, zur Erweckung der inneren Sinne, zur Unterstützung unserer spirituellen Entwicklung.

Natürlich ist es dazu erforderlich, die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Steine sowie die Grundregeln des Arbeitens mit ihnen zu kennen – sozusagen das „Who is Who” der edlen Steine und den „Edelstein-Knigge”.

Diese „Mühe”, des Lernens und Übens gerät fast allen, die das versuchen, zur reinen Freude. In meinen Kursen und Seminaren habe ich es immer wieder erlebt: Menschen, die noch nie mit Steinen gearbeitet haben, sind überrascht und begeistert, daß sie die Schwingung eines Bergkristalles und die unterschiedlichen Schwingungen anderer Steine spüren können, daß sie die Chakren fühlen können; Fortgeschrittene erzählen von erstaunlichen Erfolgen und wunderschönen Erlebnissen, die sie mit ihren Steinen hatten. Die meisten Menschen sind viel feinfühliger als sie sich zutrauen!

Wir können den Umgang mit den Steinen auch als faszinierendes und lehrreiches Spiel gestalten: Von welchem Stein möchten Sie eine bestimmte Eigenschaft übernehmen? Welcher Stein möchten Sie gern sein? Eine vor Lebenskraft sprühende Koralle? Ein sanfter, feinfühliger Mondstein mit dem sechsten Sinn? Oder ein Harmonie verströmender Malachit voll innerer Ruhe und Ausgeglichenheit? Vielleicht ein sonniger, warmer Bernstein? Sie können sich nicht für einen entscheiden? Wählen Sie ruhig mehrere aus! Es bleibt ohnehin nicht bei einem, wenn man sich erst einmal ihrer Faszination geöffnet hat.

Unsere Wunsch-Steine können die Qualität in uns wachrufen, die sie in besonderem Maße verkörpern, und uns auf diese Weise helfen, zu größerer Lebendigkeit und Ganzheit zu gelangen – eine wunderbare Chance für Wachstum und Entwicklung.

Voraussetzung ist neben der Kenntnis gewisser Grundregeln eine von Achtung und Zuneigung getragene Einstellung ihnen gegenüber; wir sollten sie als weise Freunde betrachten und nicht als Besitztum!

Durch die Begegnung mit den ältesten Kindern von Mutter Erde tritt eine positive Kraft in unser Leben, aus der wir in Dankbarkeit Nutzen ziehen dürfen.

Die Kristalle und Edelsteine verkörpern die klarste und reinste Form von Materie auf unserer Erde in vollendeter Schönheit. Was ließe sich etwa an einem Bergkristall, an einem Smaragd noch verbessern? Sie sind Form gewordenes Licht und zeigen uns, daß Vollkommenheit möglich ist.

Wollen wir sie uns als Vorbild und Helfer erwählen bei unserem Bemühen, selbst klarer zu werden und unser Licht leuchten zu lassen!

Margot Ruis - http://www.danamudra.org/