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Wellness
Die Wochen des Herbstes lösen die unterschiedlichsten Gefühle in der menschlichen Seele aus: Wohlfühlen im Oktober? Wenn die Tage kürzer und dunkler, die Nächte länger und kälter werden? Ganz genau! Denn jetzt ist die Zeit für neue Farben, die bunte Kontraste in graue Regentage bringen. Zeit für sanfte Erdtöne, neue Düfte und ätherische Öle, die Haut und Nase umschmeicheln. Zeit für freche Experimente mit Kleidung, Make Up und einen neuen Look, Zeit für ausgiebige Badefreuden mit wohltuenden Essenzen. Zeit für ein gutes Buch, den schweren Opa-Ohrenfauteuil und den kuscheligen Lieblings-Mohair-Pullover. Musik aus dem schottischen Hochland, aus der Barockzeit oder aus den Seelenkompositionen der großen Musiker; Zeit vielleicht auch für innere Einkehr.

Manche Menschen leiden unter dem Herbst, sie denken an Abschied, Kälte und Dunkelheit. Da ist es wichtig, sich der Veränderung der Natur bewusst zu werden und sich ihr anzupassen. Da gibt es doch vielmehr Farben, Düfte und Erdverbundenheit zu spüren und zu leben. Und ist nicht genau das die Kunst, das Leben zu meistern? Ein immer neues Erfinden des Alten, dabei ein ewiges Streben um permanente Weiterentwicklung. Bewusstes Leben mit den fünf Sinnen, mit der Natur, leben mit dem Fluss. Sehen, horchen, tasten, riechen, schmecken: Eine Bonbonniere voller Lust tut sich vor einem auf, wenn man sich nur darauf einlässt und sich darüber bewusst wird, wie einfach das Genießen ist.

Der neue Boom tüchtiger Marktschreier macht sich diese bloße Sehnsucht des Menschen nach dem Wohlbefinden zunutze: nennt sich „Wellness“ und wird leider nur allzu inflationär gebraucht. “Wellness” als Begriff stammt aus Nordamerika. Er steht für eine praxisorientierte Lebensphilosophie, deren Ziel das größtmögliche körperliche und geistig/seelische Wohlbefinden des einzelnen ist. Ein sorgsam kultiviertes Umfeld gehört zu den maßgeblichen Rahmenbedingungen: harmonische private Beziehungen, Persönlichkeitsfördernde Einbindungen in das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben und behutsame ökologische Verhaltensmuster. Wellness ist somit keine Mode, die in Europa noch nachgeahmt wird, obwohl in den USA längst wieder “out”. “Wellness” hat sich per definitionem als internationale Verständigungsbasis für ein „Wiederbesinnen auf zeitlos gültige Einsichten und Empfehlungen“ durchgesetzt.

Wellness ist aber eigentlich nichts anderes als das, was Sie daraus machen. Lassen Sie den Herbst zu – mit all seinen Ausprägungen; befreunden Sie sich mit dem diffusen Licht anstelle des Grellen, ändern Sie sich mit der Natur und in ihr, nehmen Sie ihre Farben an und lassen Sie auch ihre Stimmung zu. Bevorzugen Sie das „Sowohl als auch“ vor dem „Entweder oder“. Ein bisschen Ruhe bringt auch Zufriedenheit, die kühlen Winde bringen auch warme Teearomen, die langen Nächte bringen auch Erholung. Und wenn Sie Ihre körperlichen Funktionen ein bisschen „herunterfahren“, so wie die Eichhörnchen, hören Sie nicht auf zu genießen. Ganz im Gegenteil. Die Zeit des Genusses ist gekommen. Öffnen Sie ihr die Fenster. Auch gerne einmal mit einem verbotenen Stückchen Schokolade

 

 

 

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